Die Junge Union Thüringen (ja die hier) hat schon vor einer Zeit einen Clip auf YouTube hochgeladen, der eigentlich ziemlich lustig ist, widerspricht er sich doch selbst:
Das Thema ist Reflexe und fröhlich lacht uns im Hintergrund des Videos eine Illustration des berühmten Experiments von Pawlow an.
Dem Reflex zu widersprechen konnte ich jetzt nicht widerstehen:
…er schrieb vor 10 Jahren für einige Monate für JF…
4-6 Monate sagt Althaus2
Zwischen dem 06.02.1998 und dem 25.08.2000 liegen jedoch 30 Monate. Seltsam.
…was er geschrieben hat wusste niemand…
Nun, es ist im Archiv nachzulesen. Hier z.B. macht er sich sorgen um die Verslummung Kreuzbergs, wegen den Ausländern, ist doch klar…
…Krause wird als Stichwortgeber der NPD diffamiert
Def. Diffamierung: Vor allem im Bereich der Politik bezieht sich die Diffamierung auf die Ehrkränkung, Hetze sowie die Gerüchteverbreitung gegen partei- oder staatspolitische Gegner1
Wenn es nun keine Gerüchte sondern fakten sind? Er ist Stichwortgeber für die NPD:
Pressemitteilung der NPD vom 25.04.2008
Ideengeber der NPD-Fraktion ins Ministeramt aufgestiegen
Kleine Anfrage des designierten thüringischen Kultusministers Peter Krause inspirierte NPD-Antrag zum Schutz der deutschen Sprache im Rahmen der Exzellenzinitiative
Pressemitteilung der NPD vom 28.04.2008
Hochinteressant ist in diesem Zusammenhang auch, was der angehende Minister Peter Krause noch vor fast genau zehn Jahren, am 8. Mai 1998, in einem Artikel für die „Junge Freiheit“ mit der Überschrift „Gedanken zu politischen Tendenzen der Jugend im Osten“ schrieb, der sich mit dem damaligen Wahlerfolg des NPD-Bündnispartners DVU bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt befaßte. In dem Artikel heißt es:
„Ein großer Teil der Jugend hat Protest gewählt, ‚rechten‛ Protest. Und doch war es eine Wahl, ein staatspolitischer Akt, eine Willensbekundung des ,mündigen Bürgers‛. Junge Deutsche haben ihre Subkulturen verlassen, haben abgestimmt. Auch wenn einem das Ergebnis nicht gefällt, sie sind aus der anonymen Resignation herausgetreten, damit einen souveränen Schritt weiter als diejenigen, die ihre Hilflosigkeit in Straßenkrawallen ausleben.“
Die scharfe Polit-Analyse des damaligen JF-Redakteurs Krause ist zweifellos völlig richtig und zutreffend und steht in wohltuendem Kontrast zu der atemlosen Hysterie, mit der heute auf nationale Wahlerfolge reagiert wird.
Ein aufgeschnittenes Cabrio-Verdeck als persönlichen Angriff, welcher von Bodo Ramelow indirekt gutgeheissen wird darzustellen entbehrt auch jeder Logik.
- de.wikipedia.org/wiki/Diffamierung [zurück]
- http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/782042/ [zurück]
Als Parteijugend kann die Junge Union selbstverständlich nur diejenigen Stimmen hören, die innerhalb der Parteienlandschaft erklingen. Nur deshalb gibt es für sie keine Auseinandersetzung innerhalb der Linken mit dem rassistischen Arschloch Lafontaine. Aber da sie leider nur ein Polizeischild getroffen haben, waren die Eier für Lafontaine sicher auch konsequent im Sinne der Ramelows.